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als dem der Nüzlichkeit bekennen. Alle Redensartenwerden von unwissenden Leuten auf ihre Weise ge-braucht. Aber Keinem, der infolge tiefen und syste-matischen Denkens Anspruch auf den Namen einesPhilosophen machen kann, ist es je eingefallen zubehaupten, seine eigene Meinung habe schon als solcheguten Grund, und brauch« nicht mit andern allge-mein auerkanten Wahrheiten verglichen zu werden.Männer dieser Art könten Herrn Bentham Folgen-des antworten: wir haben uns auf dem Wege derInduktion und durch eine analytische Untersuchungdes menschlichen Gemüths überzeugt, daß unsere so-genanten moralischen Gefühle (d. i. das Vergnügenoder Misvergnügen, welches wir empslnden, wennwir unsere eigenen Handlungen oder die eines An-dern nach unfern Begriffe» von Gut oder Bös be-urtheilen) znm Wesen der menschlichen Natur ebenso sehr gehören als unser Verlangen nach Glükselig-keit und unsere Scheu vor dem Schmerz. Diese Ge-fühle werden allerdings nicht unter allen Umständendurch dieselben Handlungen auf dieselbe Weise be-stimt, sse richten sich aber eben so wenig nach demGesezzc der Nüzlichkeit, sondern nach gewissen allge-meinen Gesezzcn, die bei allen Menschen dieselbensind, obgleich sie durch Erziehung und andere äussereUmstände entkräftet werden können. Daß diese Ge-sezze unser Betragen regeln sollen, ist allerdingsnicht bewiesen, Dies gilt aber auch von dem Nüzlich-keitspriucip. Mau kann nur sagen, daß das Stre-