Druckschrift 
5 (1836)
Entstehung
Seite
84
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einer Stüzze bedürfe, eine Stiftung zu Gunsten derInquisition gemacht, wären wir verbunden, der In-quisition, welche der Religion nicht geouzt, sondernnur geschadet hat, den Genuß dieser Stiftung auchfortan zu überlassen? Die Antwort liegt auf derHand. - Gibt et aber nicht Inquisitionen in Bezugauf die Wissenschaft wie in Bezug auf die Religion,und sollen wir an die Irrthümer des Mittelaltersgefesselt bleiben? Nein! sowol um des Staats alsder Stiftungen willen haben wir die Pflicht, auf denEndzwek, auf die Erziehung zu sehen und hierausentsteht für uns die zweite Pflicht, schreiende Mis-brauche abzustellen und zur Erreichung des Zweksdie geeigneten Mittel zu ergreifen.

So möge d, nu der größere Theil der genantenSchulen mit ihren Fonds, die sich unter der Aufsichtdes Staates, wie ich glaube, verdoppeln würden, indas System der Volkserziehung ausgenommen wer-den. Hier haben wir eine reiche Quelle des Ein-kommens und einen großen Vorrath von Hülfsmit-teln! Sodann ist zu glauben, daß wenn die Erzie-hung auf Religion gegründet wird, die Vorsteher dervon Privatpersonen aus christlichem Eifer gestiftetenSchulen sich geneigt zeigen werden, ihrerseits imGeiste des von dem Staat aufgestellten Erziehungs-systems zu wirken. Auch dürfte es, wenn der Sinnfür Volkserziehung einmal erwacht und zur Modegeworden ist, an Gaben und Stiftungen von Seitender Privatpersonen nicht fehlen. Wenn Herr Cousin