85
sich darüber beklagt, daß in Frankreich die Geistlich-keit der Volkserziehung abhold ist, so haben wir,Gottlob! bei uns nichts dergleichen zu befürchten.Es sollte aber keine ganz unentgeltliche Schulengeben, denn der Sinn für Selbständigkeit kann inunstrm Vaterland« nicht genug gewekt und gepflegtwerden. Die rechte Barmherzigkeit ist die, welch«ihre Gaben in den Bereich der Arbeit legt, nichtdie, welche gibt, ohne darauf zu sehen, daß die Be-gabten auch arbeiten. Der Preis für Erziehungsollte so gering als möglich sein; aber es sollte vonden Eltern mit systematischer Strenge wenigstensetwas gefodcrt werden.") Ein alleufallstges Deficitwürde sich aus den bereits angegebenen HülfeqneUengewiß mehr als hinreichend delken lassen. Ein Blikauf die in England schon bestehenden Schulen wirduns zeigen, auf welcher breiten Grundlage wir un-ser Werk beginnen.
Die einzigen Schulen, die etwa auf öffentlicheKosten entweder mitke-st einer kleinen, in jeder Graf-schaft zu erhebenden Steuer oder mittelst eines jähr-lichen Beitra gs vs» Seiten des Parlaments '*) nu-
*) Bei ganz Armen kann man, wiewol mit großerVorsicht, eine Ausnahme machen. Die Lehrermüssen cs sich dabei angelegen sein lassen, dieKinder der Arme» zum gewerblichen Fleis vorzu-bereiten und denselben die Vorthcile der Selbstän-digkeit begreiflich zu mache».
Dadurch würde die Sache unter die Obhut desParlaments und der öffentlichen Meinung gestellt.