Druckschrift 
5 (1836)
Entstehung
Seite
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der nach gewissen Büchern zu lehren oder ein beson-deres L-Hrsystein, wie z. B. das Pestalozzische oderHamilton'sche zu befolgen wünscht, seinen Wunschder Schnlkommission der Grafschast vortragen undsich die Erlanbniß zu einem Versuch von ihr erbit-ten. Dieser Versuch wird unter den Augen derKvunnisflon angestcllt, die, je nachdem dieser ans-sällt, die Einführung des fraglichen Buchs oder Lehr-systems entweder verbieten oder empfehle,i kann.

So werden Zeit, Oeffcntlichknt und ErfahrungLas Fortschreiten zum Vesser» allerdings befördern.

Zur Vervollständigung der Volkserzichnng sindaber vor alle» Dingen Bildnngsschnlen für die Leh-rer erfodeclich. DaS Gedeihen einer Schule ist zu-nächst durch die Fähigkeit des Schulmeisters bedingt.DaS beste System ist so zu sagen tobt, wenn deff-nbelebende Seele, der Lehrer nichts taugt. Jede Graf-schaft sollte daher ihre Lehrcrschule haben, aus wel-cher die zur Besczznng der erledigten Schulmeister-stellen nöthigen Snbzekte vorzngweise genommenwürden. Der Zögling einer solchen Schule solltenicht nur selbst lernen, sondern auch zu unterrichte»lernen, was zwei verschiedene Dinge sind. Nichtsist dermalen so selten, als ein tüchtiger Lehrer.Solche Pflanzschnlen für Lehrer sind in den meistenLändern, wo man Werth auf die Erziehung legt"),

*) In England haben sich gewisse Privatvereine zuGunsten dieser Anstalten ausgesprochen.