zahlreichen, sehr wohlhabenden und nicht kargen Kle-rus, welcher der Sache der Erziehung keineswegsabhold, sondern im Gegentbeil bemüht ist, dieselbezu verbreiten, der bereits Schulen gründet und schongegen 800,000 Schüler erzieht) ich sehe, welchen Ein-fluß die Geistlichen auf ihre Freunde und ihre Ge-meinden ausübcn; auch bringe ich das Gewicht ih-res Namens und ihres Reichthnms, so wie die Au-torität ihres heiligen Amtes in Anschlag. Soll ich
In den menschlichen Gesellschaften gibt esDinge, die man nicht vollbringen kann ohne Tu-gend, oder auch, wenn von großen Massen dieRede ist, ohne Religion! Wollte inan alle Schäzzedes Staates verschwenden, selbst Kirchen und Schu-len besteuern, so könte die christliche Liebe dochnicht entbehrt werden; d. h. jener Geist der De-inuth, der Selbstverlaugnnng, der muthigen Hin-gebung und bescheidenen Wurde, die nur dasChristenthum, recht verstanden und recht vorge-tragen, dem Armen zn geben vermag. . . .
Man sollte die Religion zn Hülfe rufen, wennauch nur von einer Finanzangelegcnheit die Redeist. . "
Wenn Herr Cousin, ein Philosoph und frühervon der Geistlichkeit verfolgt, die praktische Noth-wendigkeit ancrkeut, die Religion in den Bolks-nnterricht aufzunehmen, so ist diese Nothweudig-keit noch weit dringender in England, wo dasChristenthum viel tiefere Wurzeln geschlagen hat,wo die Kirche ein weit mächtigerer Freund oderFeind und bereit ist, gegen die BolkScrziehungnicht, wie es in Frankreich geschieht, anzukampfen,sonder« im Gcgentheil sie zu befördern.