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5 (1836)
Entstehung
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ber, der einen bestirnten Zwck erreichen will und diedazu geeigneten Mittel aufsucht. Ich wünsche einealle Volksklaffen umfassende Erziehung zu bewirken.Ich sehe mich um und bemerke, daß eine solche vonder Nation verlangt wird; ich sehe auch, daß dieMaterialien dazu nicht fehlen. Diese sind aber sozerstreut, so wenig geordnet; es treten der Ausfüh-rung meines Wunsches so viele Hindernisse in denWeg, daß mir jeder Beistand, woher er kommenmag, höchst willkommen sein muß.') Ich sehe einen

*) Es gereicht mir zum großen Vergnügen, daß HerrCousin eben so denkt: in seiner den Volksunter-richt in Frankreich betreffenden, an Herr» Mon-talivet gerichteten Denkschrift, in welcher -Bered-samkeit, Urtheilskrast und gesunder Menschenver-stand gleichsam mit einander wetteifern, findensich folgende Stellen:

Die öffentlichen Schulen einer Nation solltenvon dem religiösen Geist eben dieser Nation durch-drungen sein. Ist die christliche Religion die Re-ligion des französischen Volkes, oder ist sie csnicht? Da sie es ist, so frage ich: sollen wir dieseReligion in Chrcn halten oder abschaffsn? Wol-len wir das Leztere, so brauchen wir dieselbe frei-lich nicht zu lehren. Wenn wir aber Dergleichennicht wollen, so müssen wir unsere Kinder denGlauben lehren, der ihre Vater civilisirt, der diegroßen Institutionen unserer Zeit vorbereitet hatund diesen zur Stlize dient. . . .

Religion ist in meinen Augen die beste Grund-lage der Bolkscrziehung. Ich kenne Europa einwenig und habe nirgends gute Volksschulen ge-sunden, wo die christliche Liebe fehlte. . . .