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5 (1836)
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Anstalt nur eiuznrichten braucht und dabei auf kräf-tige Unterstüzznng rechnen kann. Die Meinung hatsich überall zu Gunsten der Volkserziehung ausge-sprochen und cs haben sich nur zwei Bedenklichkeitendagegen geäussert, die man zu versöhnen und zu be-schwichtigen suchen mnß. Die erste Bedenklichkeitist, es möchte der Religionsunterricht vernachläsffgtwerden; die zweite besteht darin, der Arme, wennman ihn denken lehrt, möchte vergessen, daß er zurArbeit bestimt sei. Beide Skrupel müssen, wie ge-sagt, gehoben werden.

Nach meiner innigsten Ueberzeugnng hat derSache der Volkscrziehnng in England nichts so sehrgeschadet, als einerseits der Starrsinn Derer, welchedieselbe ans die Mitglieder der Nalionalkirche be-schränkt wissen wollen, andrerseits der excentrischcVorschlag, die Religion in den Unterrichtsplan garnicht aufznnehmen. Wegen dieses Vorschlags werdeich mich in keine theologische Erörterung cinlasscn;ich werde nicht von den Vortheilcn oder Nachthei-len sprechen, welche die Verstärkung der moralischenTriebfedern durch religiöse Hofnungen oder auchdurch die Aufstellung eines festen Moralsystems, daszunächst alle einfachere Fragen lösen und selbst dieverwikkcltercn nicht umgehen wurde, Hervorrufenkann; eines Systems, das die Abwege vermeidet,auf welche die spekulativen Moralisten nur zu oftgerathen sind. Mit dergleichen Gegenständen kannich mich hier nicht befassen; ich schreibe als Gesezge-

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