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neu. Aus meiner vergleichenden Darstellung desprenssischen Schulwesens geht hervor, daß in Prens-sen die Erziehung als Staatsangelegenheit angesehenund behandelt wird, während sie in England, wodem gleichen Eifer fiir die Sache größere Geldmittelzn Gebote stehen, reine Privatsache ist. Sotten wiraber eine alle Volksklaffen umfassende Erziehunghaben, so muß die Regierung die oberste Leitungderselben übernehmen. Ich verlange einen Minister,unter dem das ganze Schulwesen steht; ich verlangeDies einmal, weil dadurch die Sache der Erziehungan Dignität und moralischer Kraft gewint, unddann, weil ich alle Verantwortlichkeit dafür auf eineeinzige Person wälzen möchte, die dem Parlamentund dem Publikum über ihr Wirken Rechenschaftabzulegen hätte. Dem Minister des Schulwesensmag ein Kollegium beigegcbeu werden, das mit ihmdie ganze Einrichtung zu überwachen hat.
Das ganze preusflsche Srziehungsystem wirdsich freilich nicht nach England verpflanzen lassen.In Prenssen sind die Eltern gehalten, ihre Kinderzur Schule zu schikken oder zu beweisen, daß sie die-selben zn Hanse unterrichten lassen. Ein solcherZwang dürfte, wenigstens für jezt, in England nochnicht ausführbar sein; wir müssen, um denselbenZwck zu erreichen, uns mehr einer moralischen alsgesezlicheu Nöthignng bedienen, Zum Glük ist inEngland das Verlangen nach Unterricht und Bil-dung so groß, daß die Regierung die dazu nöthige