Druckschrift 
5 (1836)
Entstehung
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selS der Wegräumuug verwitterter Schrankenund deS Abbruchs der anererbtcn Gesellschastsele-mente; alte Meinungen und Empfindungen, vor-«lierliche Bräuche und Institutionen stürzen zusam-men und die geistige wie die materielle Welt werdendurch den Schatten des raschen Wechsels verdüstert.Der Anfang dieser Epoche die übrigens in derGeschichte der Menschheit schon vfr da gewesen istwird von Sanguinikern als Beginn eines tausend-jährigen Reichs als eine große bildcrstürmendeReformation, durch welche alle falsche Götter nm-gcstürzt werden sollen, dcgrüst. Mir erscheinen der-gleichen Epochen vielmehr als die dunkeln Stellenin der Entwikkclnng der M-»schheit als die Zei-ten des gröSten Unglüks für unser Geschlecht Stel-len, über deren Eiutrit »ns zu freuen wir keines-wegs Ursache haben, ausgenommen etwa sofern wirnn» hoffen dürfen, bald an der entgegengesezten Seiteanznlangen. Uugewishcit ist das giöste aller llebel,und ich weiß von keinem Glük, so lange der feste,unerschütterliche Glaube a» dessen Dauer fehlt.

Sv ist denn unsre Zeit eine Zeit der Zerstö-rung! Mögen wir sie überkleiden, wie wir wollen,zulezt muß sie so bezeichnet werden; jammervoll wäreunser kos, wäre sic nicht zugleich eine Zeit der Vor-bereitung für den Wiederaufbau. Was war der Ein-fiuß Benthams auf seine Zeit? er war gedoppel-ter Art er half zerstören und wiederanfbauen.Niemand hat, wenigstens in England, so viel für