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an dem tragischen Helden noch zu steigern - ein ^Volk gab es, wie gesagt, damals nicht — gehör- !
ten Weisheit, Erziehung und Ruhm lediglich zum .Monopol der Vornehmen. D'.e Bildung hatte die »Masse der Menschen noch nicht über die mächtigen iQuellen des Interesse» belehrt, die, unberührt vom sDichter, in ihr selbst lagen. Das Bvlksherz gab sich inur erst in seinen großen Zukkungen kund; — dlvs ^die Hochgeborenen und Ritterlichen wurden als tre»in der Liebe, edel im Triumph und stark im Ungliikdargestellt. Die Menge ward als ei» Psdelhaufen ^geschildert — wankelmnthig, unverschämt und grau-sam; vielleicht war sie ans jener Stnse der Gesittungwirklich nichts mehr. Vielleicht bildeten die Vor- :nehmen, als die besser Erzogenen, wirklich den edel-sten Theil der Gesellschaft. -
So lagen denn in frühen, Zeiten jezt nicht mehrvorhandene Grunde vor, welch- Fürsten zu den ge-eigneten Helden des tragischen Schauspiels machten.
In unsrer Zeit dagegen erwekken die Könige nichtmehr dieselben ehrsnrchtvollcn und mysteriösen Sm- -pfindungen, die sie ehedem kursivsten — und gilt et-was nicht ausserhalb des Theaters, so gilt es auch -nicht innerhalb seiner Mauern. Mag man immerzu den alten Zeiten zrrrukkehren, mag einen Oedipus ioder Agamemnon, einen Richard oder Heinrich dar- istellen, nie wird man mehr die gleichen Gefühle in suns Hervorrufen, mit welchen man jene Königs-Re-präsentanten aus drm Theater «hmals auschante. Un-