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glaube ich, daß jeder große Schriftsteller die Spracheseiner Nation etwas verfälscht. Seine Bildung gibtihm Znsäzze und Grazien aus fremden Mundartenan die Hand; sein Genie wendet sie an »nd machtsie volksthiimlich. Milton war der grosse Dichterunsres Landes und doch gibt cs kaum Eine englischeRedeweise, gegen die er nicht verstoßen, kaum Einefremde, die er nicht entlehnt hätte. Voltaire beschul-digt den doch so ganz schlichten La Fontaine, duSprache korrnmpirt zu haben; ja die gleiche Anschnldigung wurde gegen Voltaire selbst erhöbe,.Rousseau verfiel derselben noch mehr als Voltaiie.Chateaubriand und Frau von Staöl korrnmpirenRonsscans Stil, und Courier hat neue Licenzen insdie von Voltaire angemaßten Freiheiten geimpft.Nichts einfacher und prärentionloscr, als die Schreib-art Scotts, »nd doch macht man ihm fortwährendzum Vorwurf, die Reinheit unserer Sprachweidnn-gen getrübt zu haben, so daß man sagen kann, eineSprache gewinne ihre grösten Triumphe geradedurchDiejenigen, welche sich ihren Formen am wenigstenzu unterwerfe» scheinen.
Neben Steiss Deklamationen gewährt der Ge-gend in grosser Zalil gelesen, so daß Das, waSsein eigenes Gemüt» zu einer cigentlnimlichenlkinpfindungsweise hinsüprte, znglcich das Gcmiithdes Publikums für die Wirkung vorbereitete, welchejene Empfindungsweise hcrvorbrachke.