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Uebertreibung über, und wie der Redner Das, was«r zu Wenigen gelassen gesagt haben würde, gegen«inen großen Hansen mit Anstrengung ausrnft, soliegt oft der Hanptfchlcr des jezzigen Stils, beson«ders bei jünger» Schriftstellern, in einem übertrie-benen Ton und einem überflüssigen und unnvthigenZuschnitt von Energie und Leidenschaft. Es ist die-ser, nur noch zu einem höher« Grad getriebene, Feh-ler, was die romantisircnden französischen Autorenheutigen Tags lächerlich macht und vor welchem wirblos durch ein männlicheres und derberes Publikumbewahrt bleiben.
Wie mit der Zunahme des Auditoriums Appel-lationen an die Affekte mehr Beifall cinerndten, sosehe ich auch in der Erweiterung des Lesepnbliknmseine Hanptursache des ausserordentlichen Glükkes,das gegenwärtig die Fiktion in ungebundener Redebei uns macht. Einige unüberlegte Kritiker verkün-den, der Geschmak an Novellen und Romanen werdesich selbst anfrciben; es ist, im Gegcntheil, wahr-scheinlicher, daß er zunimt, je mehr der Kreis derLeser sich answeitct. Der Roma» mit seinen ge-mäldeartigen Beschreibungen und dem Ausruf deruns vertranter» Gefühle paßt für die Menge —denn er repräsentirt das,znm Volk redende Principin der Literatur.
Sie kennen Herrn Steif. Er ist ein Mann,der eine große Ehrfurcht vor der Nationalrein-heit der Sprache, wie er sich ansdrükt, an Tag
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