Druckschrift 
5 (1838)
Entstehung
Seite
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natürlich, daß sie sei» Wesen, wie cs überhaupt war,so auffaßtc, als ob cs nur ihr gegenüber sich so dar-stcllc sie, die immer nur als bezaubernde Erobrcrinder Herzen in der Welt ausgetreten war. Cs war zuvcrmuthcn, daß ihr großer Neichthum und ihre Stellungin der Gesellschaft dem zartfühlenden Stolze Maltra-vcrs Zurückhaltung gebieten mochten sic hofftesie glaubte das aber doch fühlte sic ihre Gefahr,und ihr eigener Stolz fühlte sich zuletzt beunruhigt.In einem solchen Augenblick hatte sic die Rolle derunbekannten Briefschreibcri» wieder ausgenommensic hatte an Maltravers geschrieben sic hatte ihrenBrief an sei» Haus adrcssirt, sic gedachte am nächstenMorgen nach London zu gehen und hätte ihn dort ab-gegeben, wohl wissend, daß er ihm von dort baldzusammen würde. In diesem Brief hatte sic von seinemBesuch bei Clcveland, von seiner Stellung ihr gegen-über gesprochen. Sie ermahnte ihn, wenn er sic liebe,es ihr zu bekennen wenn nicht, zu fliehen. Sichatte schlau und beredt geschrieben; sic sehnte sich dar-nach ihr Geschick bald entschieden zu sehen; und nunwar sic, mit diesem Brief im Busen, Maltravcrs be-gegnet und das Ucbrigc weiß der Leser. Einen Thcilvon all diesem erzählte jetzt die crröthcnde und glück-liche Florencc; und als sic damit schloß, die weiblichzarte Desorgniß auszusprcchc», sic möchte zu keck ge-wesen scpn ist es zum verwundern, wenn da Mal-travcrs, sic an die Brust drückend, ein Gefühl vonDankbarkeit, von wonnevoller Eitelkeit empfand, das