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natürlich, daß sie sei» Wesen, wie cs überhaupt war,so auffaßtc, als ob cs nur ihr gegenüber sich so dar-stcllc — sie, die immer nur als bezaubernde Erobrcrinder Herzen in der Welt ausgetreten war. Cs war zuvcrmuthcn, daß ihr großer Neichthum und ihre Stellungin der Gesellschaft dem zartfühlenden Stolze Maltra-vcrs Zurückhaltung gebieten mochten — sic hoffte —sie glaubte das — aber doch fühlte sic ihre Gefahr,und ihr eigener Stolz fühlte sich zuletzt beunruhigt.In einem solchen Augenblick hatte sic die Rolle derunbekannten Briefschreibcri» wieder ausgenommen —sic hatte an Maltravers geschrieben — sic hatte ihrenBrief an sei» Haus adrcssirt, sic gedachte am nächstenMorgen nach London zu gehen und hätte ihn dort ab-gegeben, wohl wissend, daß er ihm von dort baldzusammen würde. In diesem Brief hatte sic von seinemBesuch bei Clcveland, von seiner Stellung ihr gegen-über gesprochen. Sie ermahnte ihn, wenn er sic liebe,es ihr zu bekennen — wenn nicht, zu fliehen. Sichatte schlau und beredt geschrieben; sic sehnte sich dar-nach ihr Geschick bald entschieden zu sehen; und nunwar sic, mit diesem Brief im Busen, Maltravcrs be-gegnet und das Ucbrigc weiß der Leser. Einen Thcilvon all diesem erzählte jetzt die crröthcnde und glück-liche Florencc; und als sic damit schloß, die weiblichzarte Desorgniß auszusprcchc», sic möchte zu keck ge-wesen scpn — ist es zum verwundern, wenn da Mal-travcrs, sic an die Brust drückend, ein Gefühl vonDankbarkeit, von wonnevoller Eitelkeit empfand, das