S6
es ist, sich Rechnung machen. Zehntausend Pfundjährlich stehe» zu meiner Verfügung; wenn ich Mr.Maltravcrs heirathe, so sollen sic Dir znfallcn — ichwar immer dazu entschlossen — es ist eine schwacheVergeltung für Deine Güte, Deine Nachsicht — aberes wird doch wenigstens zeige», daß Deine Florcncenicht undankbar ist."
„Ich mag nichts weiter hören."
„Bleibe — höre mich au und überlege. Du bistnicht reich, Du hast Anspruch nur auf eine kleine Pen-sion, wenn Du je aus dein Amte tri'tst; und DeinAmtsgchalt, habe ich Dich oft sagen Horen, vermöchteDich nicht vor Verlegenheiten zu schühcn. Wem sollteeine Tochter von ihrem llebcrfluß mitthcile» als einemVater? — von Wem sollte ein Vater nehmen, alsvon einem Kind, das ihm seine Liebe doch nie ver-gelten kann? Ach, das ist nichts! aber Du — der Dunie meiner leichtesten Laune in den Weg tratest — Duzerstöre nicht alle Hoffnungen auf Glück, welche DeinerFlorcnce sich eröffnen!"
Florcnce weinte, und Lord Saringham, der tiefbewegt war, ließ auch ein paar Thronen fallen. Viel-leicht wäre cs zu viel gesagt, daß ihn der pecuniäreTheil des Vorschlags ganz gewonnen habe; aber immer-hin besänftigte die Art, wie er cingclcitct wurde, seinHerz. Er mochte wohl denken, cs scy besser eine guteund dankbare Tochter an einer Landcdelmannsfrau zuhabe», als eine vcrdrüßlichc und danklose an einerHerzogin. Wie dem scp, gewiß ist, daß che Lord