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5 (1838)
Entstehung
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obwohl vicllcicht entsprechend dem, was ich noch leistenkönnte. Ich traue mir dies» zu, denn Sic wissen,"fuhr Ernst mit stolzem Lächeln fort,ich bi» sanguinischund voll Sclbstzuvcrsicht."

Sic nehmen den Antrag an?"

Ja sollte ich ihn nicht eher zurückwciscn?Unsere Politik ist dieselbe nur für den jetzige» Augen-blick unsere letzten Zwecke liegen weit auseinander.

Um mit Mr.-- ins Amt zu treten, muß ich einen

unbilligen Vergleich schließenich muß neun Ansichtenaufgcben um die zehnte zu fördern. Ist das nicht wieeine Kapitulation jener großen Festung des eigenenGewissens? Niemand wird mich inkonsequent nennen,denn im öffentlichen Leben ist: mit einem Andern übereine Partcifragc gleicher Meinung scpn, Alles wasman verlangt; die tausend noch nicht gereiften, dunkelund versteckt im Schooßc der Zukunft lauernden Fragenwerden nicht in Betracht gezogen oder nicht geahnt;aber ich muß gestehen, mir selbst käme sich schlimmerals nur inkonsequent vor. Denn mein Dilemma istdicß: wenn ich mich dieses edel» Geistes nur bediene,um Einen Zweck zu fördern, und ihn dann verlassewo er Halt macht, handle ich vcrräthcrisch gegen ihn;wenn ich mit ihm Halt mache, wo doch nur Einermeiner Zwecke erreicht ist, begehe ich Vcrrath au mirselbst. Das sind meine Ansichten. Mit Leidwesen seheich mich bei diesem Resultat angelangt, denn zuerstschlug mir das Herz von selbstischem Ehrgeiz."

Sie haben Recht, Sic haben Recht," rief Flo-