Druckschrift 
5 (1838)
Entstehung
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uns Freunde scyn Vertrante wenigstens bis Siesich vermahlen, oder ich einem Andern das Recht gebe,über meine Freundschaft mitzusprcchcn und alleinigerBesitzer meiner Geheimnisse zu scpn."

Maltravcrs war erstaunt die Gedanken, welcheFloreircc gegen ihn anssprach, hatte einst er in nichtsehr verschiedenen Worten gegen Valerie ausgesprochen.

Die Welt," sagte er, die Hand küssend, die nochans seinem Arm ruhte,die Welt wird..

O, über Euch Männer! die Welt, die Welt!Alles Zarte, alles Reine, alles Edle, Hochherzige undHeilige soll abgezirkelt und verstümmelt und cingc-zwängt werden nach dem Richtscheit und Maßstab derWelt! Die Welt sind auch Sic ihr Sklave? Ver-achten Sie nicht ihre hohlen Worte ihre methodischeHeuchelei?"

Von ganzem Herzen," sagte Ernst Maltravcrsbeinahe mit Heftigkeit;Niemand verachtete und haßteje mehr ihre falschen Götzen und ihren armseligenWahnglaubcn ihren Krieg gegen den Schwachenihre Schmeichelei gegen die Großen ihre Undank-barkeit gegen Wohlthätcr ihren schmutzigen Bundmit der Mittelmäßigkeit gegen die Vortrefflichkcit. Ja,in eben dem Maß, als ich die Menschheit liebe, ver-achte und verabscheue ich die mehr als vcnctianischcOligarchie, welche die Menschheit sich als Tonangcbcringefallen läßt und die Welt nennt."

Und jetzt, erwärmt von der Aufregung entfesselterBulwer's Romane. I,XVI 5