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gcnöthigt, sich damit zu bcgm'igcn, die Leidende auf einSopha im Gesellschaftszimmer uiedcrzulegcn; und siedankte ihm so lieblich und versicherte ihn, daß sie sichviel leichter fühle, daß er die Welt darum gegebenhätte, sie küssen zu dürfen. Das Kind hatte eine voll-ständige Eroberung an ihm gemacht dadurch, daß csfich über die gewöhnliche kindische Schwäche erhoben. ,hatte, ans jedem Ucbcl das ärgste zu machen, um -hiedurch die Vorthcilc und die Aufmerksamkeit desMitleids sich zuzuwcndcn — sie war augenscheinlichunselbstsüchtig und rücksichtsvoll für Andere. Er küßtesie, aber cs war nur ihre Hand, die er ihr küßte undkein Ritter küßte je mit mehr Ehrfurcht die Hand seinerDame; und da crröthctc, zum crstenmale, das Kind— da fühlte sie zum erstcnmale, wie wenn der Taxkäme, wo sie nicht mehr ein Kind wäre. Wie kamdieß? — vielleicht weil cs eine Acra im Leben be-deutet — das erste Zeichen einer Zärtlichkeit, welcheFolge der Achtung nicht vertraulicher Familiengcmein-schaft ist.
„Wenn ich mich je verlieben könnte," sagte Mal-travcrs bei sich, als er seinen Weg zu Pferd fort«setzte, „wahrlich, ich glaube, es wäre i» dieß wunder-liebliche Kind. Mein Gefühl gleicht mehr dem der .Liebe auf den ersten Blick, als irgend einer Empfin-dung, welche je sonst durch Schönheit in mir angeregtwurde. Alice - Valerie — nein; der erste Anblickwirkte bei ihnen nicht so auf mich: — aber welche