Druckschrift 
5 (1838)
Entstehung
Seite
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gcnöthigt, sich damit zu bcgm'igcn, die Leidende auf einSopha im Gesellschaftszimmer uiedcrzulegcn; und siedankte ihm so lieblich und versicherte ihn, daß sie sichviel leichter fühle, daß er die Welt darum gegebenhätte, sie küssen zu dürfen. Das Kind hatte eine voll-ständige Eroberung an ihm gemacht dadurch, daß csfich über die gewöhnliche kindische Schwäche erhoben. ,hatte, ans jedem Ucbcl das ärgste zu machen, um -hiedurch die Vorthcilc und die Aufmerksamkeit desMitleids sich zuzuwcndcn sie war augenscheinlichunselbstsüchtig und rücksichtsvoll für Andere. Er küßtesie, aber cs war nur ihre Hand, die er ihr küßte undkein Ritter küßte je mit mehr Ehrfurcht die Hand seinerDame; und da crröthctc, zum crstenmale, das Kind da fühlte sie zum erstcnmale, wie wenn der Taxkäme, wo sie nicht mehr ein Kind wäre. Wie kamdieß? vielleicht weil cs eine Acra im Leben be-deutet das erste Zeichen einer Zärtlichkeit, welcheFolge der Achtung nicht vertraulicher Familiengcmein-schaft ist.

Wenn ich mich je verlieben könnte," sagte Mal-travcrs bei sich, als er seinen Weg zu Pferd fort«setzte,wahrlich, ich glaube, es wäre i» dieß wunder-liebliche Kind. Mein Gefühl gleicht mehr dem der .Liebe auf den ersten Blick, als irgend einer Empfin-dung, welche je sonst durch Schönheit in mir angeregtwurde. Alice - Valerie nein; der erste Anblickwirkte bei ihnen nicht so auf mich: aber welche