Druckschrift 
5 (1838)
Entstehung
Seite
46
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Anfang Augusts, allein Tcmple-Grovc zu. Er war sehrunzufrieden, vielleicht seine Erwartung getauscht, durchdie Erfahrungen im öffentliche» Leben; und mit seinenhochsinnigcn und übcrzartcn Ansichten von den Mängelnanderer hcrvvrragendcr Männer, war er ganz in derStimmung auch Unwillen und Tadel über sich selbstzu verbinden, daß er zu viel den Zweifeln und Be-denklichkeiten nachgcgcbcn, welche oft den Redlichenund Aufrichtigen im Beginn ihrer Laufbahn, in demstürmischen Wirbel der Politik, in de» Weg treten,und die immer bewirke», daß den kräftigen Farben,welche dem Entschluß und der That gehörenWird des Gedankens Bläffe angekränkelt."

Sein Geist überließ sich dem langsamen aber mächti-gen Strome solcher Ncflerioncn, die bisweilen ausden craltirtcstcn Theoretikern die besten praktischenMänner reifen machen, und vielleicht sah er vor sichdie einem Andern schmeichelnd winkende, gefälligeAussicht, wenn er klagte, daß er zu redlich scp fürdas Partciwcscn, d. h. dazu: recht bald ein ganzartiger Schurke zu werden.

Seit einigen Wochen hatte er nicht von seinerunbekannten Korrespondentin gehört, und die Zeit wargekommen, wo er diese Briefe vermißte, die jetztschon mehr als zwei Jahre fortgingcn, und die, ver-möge der beredten Mischung von Klage, Ermunterung,verzagendem Trübsinn und schwungvollen Enthusias-mus ihn oft in der Niedergeschlagenheit getröstet undihm de» Triumph erhöht und versüßt hatten. Während