und zur Linken Edwards verbeugte der meineidige Clarenceseinen schönen Kopf gegen das fröhliche Gedränge! BeimAnblick des siegreichen Königs, der schönen Königin, undbesonders des jungen männlichen Erben, der der LinieNork eine lange Dauer verhieß, brach die Menge in einherzhaftes Geschrei auS: „Lang lebe der König und desKönigs Sohn!" Jnsiinktmäßig wandte Elisabeth ihrefeuchten Angen von Edward weg auf Edwards Brüder,und drückte plötzlich wie mit dem prophetischen sichernVorgefühl einer Mutter ihr Kind fester an ihren Busen,als sie dem blitzenden, unheimlichen Auge Richards, Her-zogs von Gloucester, begegnete — Works junger Helddamals, und nachmals WarwickS grausamer Rächer!) —das auf dieß harmlose Leben seinen Blick heftete — daseinzige Leben, (außer dem verachteten und ohnmächtigenClarence, dessen Schicksal vorherzusehen wenig Weisheiterforderlich war,) das noch zwischen dem Eh> geiz einesfühllosen und rücksichtslosen Geistes und dem Erbe desenglischen Thrones stand!
Anmerkung zum siebenten Buche.
Hume, Napin und Carte geben Alle die Geschichte vonEdwards wirklicher Gefangenschaft in Middlcham auf, wäh-rend Lingard, Sharon Turner uud Andere sic entschiedenanuehiuen. Und doch, obgleich Lingard einige von Hume'sEinwendungen mit Glück bekämpft hat, läßt er anderegänzlich unbeantwortet. Hume macht geltend, daß dieser