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10 (1843)
Entstehung
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Drittes Kapitel.

Weitere Blicke in das Herz des Menschen, und in das Glückder Macht,

Aber wehe jedem Manne, der zur Macht sich berufe»sieht mit übertriebenem Vertrauen zu seinem Vermögen,Gutes zu wirken! Wehe dem Mann, den der großeHaufe als einen Kämpen des Volkes betrachtet hat, undder Plötzlich zum Hüter des Gesetzes wird! Die Gemei-nen in England hatten die Verbannung des guten Grafennicht bloS bejammert aus Sehnsucht »ach seinem reichbesetzten Tisch, und ans Bewunderung seiner gewaltigenStreitart; nicht bloS Mitleid, oder sein Ruhm, war dieUrsache, daß seinName in jedem Lied ertönte," unddaß» nach dem starken Ausdruck des Chronisten, das Volkmeinte,die Sonne sey offenbarlich aus der Welt genom-men, wenn er nicht da sey,"

Man kannte ihn als den Mann, der immer demMißbrauch der Gewalt zu wehren, das Unrecht, das dieArmen erduldeten, gut zu machen gesucht hatte, der selbstim Kriege seinen Rittern verboten hatte, auf die Gemeineneinzuhauen. So ward er denn als ein Verbesserer desgesellschaftlichen Zustandes betrachtet; und wunderbar inder That, entsprechend seinem Rufe und seiner Populari-tät , waren die Dinge, die man von ihm geleistet zu sehenerwartete; und seine gründliche Kenntniß des englischenCharakters, seine genaue Bekanntschaft mit allen Klaffen besonders den niedrigsten wie den höchsten ver-