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„Fluche mir nicht— fluche mir nicht!" schrie Isa-bel, durch sein Schweigen selbst iödtlich geängstet. „GSwar nur ein kurzer Wahnsinn. Schlimme Räthe'—schlimme Leidenschaften! — Ich war vom Schmerz bethört,daß me!» Knabe eine Krone sollte verloren haben. Ichhabe bereut — ich habe bereut — Clarence wird dochtreu bleiben. Er hat es mir versprochen — es mir ge-lobt ; — er hat an Gloucester geschrieben, hat Alles zu-rückgenommen — hat —"
„Weib! —Clarence ist in Edwards Lager!"
Jsabella sprang auf und stieß einen so wilden, ver-zweiflungsvollen Schrei aus, daß dadurch ihres BaterSzerrissenem Herzen wenigstens der armselige Trost wurde,glauben zu können, baß sie doch an dem letzten Verrathkeinen Nntheil gehabt. Ein sanfterer Ausdruck — desMitleids, wo nicht der Verzeihung — kam über seindunkles Antlitz.
„Ich fluche Dir nicht," sagte er, „ich mache Dir keineBorwürfe. Deine Sünde trägt ihre Strafe in sich selbst.Eine böse Vorbedeutung schwebt über dem Herde der Fa-milienverräther! nie mehr wirst Du heilige Liebe in einesGatten Lächeln erblicken! Sein Kuß wird vom Gifte de»JudaS angesteckt sehn. Aus seinen Armen wirst Du mitEntsetzen Dich losreißen, als aus denen deSVerrätherSDeines mißhandelten Vaters — vielleicht auch seinesMörders! Eine böse Vorbedeutung schwebt über derWiege des Kindes, für das der Ehrgeiz der Mutter sorgenwollte um den Preis der Treulosigkeit als Tochter! Wehe