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10 (1843)
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berichten, wie unter fröhlichem Trompetenschmeitcrn undmit wallenden Bannern Richard von Gloucester den Her-zog von Clarence der brüderlichen Umarmung Edwardsentgegen geführt habe. *

Von diesen Neberbringern böser Botschaften, die ihnjetzt nicht mehr überrasche» konnten, riß sich der Graf losund schritt allein in seiner Tochter Zimmer.

Er gab ihr den Brief in die Hände, kreuzte seineArme über der Brust, und sagte:Was sagst Du vondiesem, Isabel von Clarence?"

Der Schrecken, die Schaam, die Neue, welche dieunselige Lady ergriff, die todtfahlen Lippen der un-terdrückle Schrei die augenblickliche dumpfe Erstarrung,worauf eine Aufwallung der Gefühle folgte, die sie ihremVater zuFüßen fallen und seine Kniee umklammern machte sagte dem Grafen, wenn er vorher noch gezweifelthatte^daß der Brief nicht log daß Zsabella seinen In-halt gekannt und gutgeheißen halte.

Er schaute sie, wie sie sich zu seinen Füßen wand, miteinem Blick an, welchen ihr Auge wohl that zu vermeiden.

* Hall. Der Chronist fügt bei:Es war kein Wunder, daßder Herzog von Clarence auf so wenig Ileberredung undZuspruch hin von des Grafen von Warwick Partei abfiel,denn, wie mau schon früher gehört hat, dieser Handel wareingeleitet, fortgeführt und zu einem Ende gebracht wordenvon einer Frauensperson, als der Herzog am französischenHofe war, zum gänzlichen Verderben des Grafen." Humebegeht einen großen Jrrthum, wenn er den Abfall Ela-rence's erst zur Zeit der Schlacht von Barnet erfolgen läßt.