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10 (1843)
Entstehung
Seite
59
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es jetzt der Klugheit gemäß, neutral zu bleibe». * AberEdward mußte auf nur wenige Meilen Entfernung amCastell Pontcfrakt vorbeizicheu, wo Montag» mit einerMacht lag, die ihn auf Einen Schlag vernichten konnte.Edward war auf den Angriff gefaßt, aber er hoffie denMarquis zu täuschen, wie er die Bürger von Bork getäuschthatte, zumal vermöge der großen persönlichen Zuneigung,welche Montagu ihm jederzeit bewiesen hatte.' Wo nicht,so war er gleicherweise bereit, auf dem Schlachtfeld zusterben, lieber als daß er wieder das bittre Brod der Ver-bannung gegessen hätte. Aber zu seiner unbeschreiblichenFreude und lleberraschunz blieb Montagu, wie Rorthum-berland, müsstg und unthätig liegen. Edward und seinekleine Schaar durchzogen ungefährdet den furchtbarenPaß. Ach! Montagu hatte an diesem Tage einen förm-lichen Befehl vom Herzog von Clarence, als Mitprotektordes Königreichs erhalten, er solle Edward weiter ziehen

* Dies! ist die günstigste Auslegung seiner Handlungsweise jnach einigen Berichten wäre er im Briefwechsel mit Edwardgestanden, der seine Briefe gezeigt haben soll.

" Unsre Historiker haben sich den klopf zerbrochen mit scharf-sinnigen Vermnthungcn über den Grund von Montagu'Sunseliger Unthätigkeit in diesem wichtigen Augenblick, unddie einzige wahrscheinliche Lösung des Geheimnisses über-sehe», welche einfach genug in Stowe's Chronik sich gegebenfindet: «Der Marqneß Montacnte würde mit König Edwardgestritten haben, hätte er nicht Briefe vom Hcrzogvon Clarence erhalte», er solle nicht fechten biser käme." Diese Erklärung wird bestätigt durch die Chro-nik von Warkworth und andere, die, offenbar in der Person