Druckschrift 
10 (1843)
Entstehung
Seite
60
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lassen, vorausgesetzt, daß seine.Streitmacht klein seh, under dem König Heinrich den Eid geleistet, und nur den Ti-tel eines Herzogs von Dork angenommen habe,denn EuerBruder der Graf hat Anwandlungen von Gewissensbissengehabt, und würde gern Alles vergeben, was vorgefallenist, um meines Vaters willen, und alle Parteien vereini-gen durch Edwards freiwillige Thronentsagung in je-dem Fall bin ich aus dem Wege nach Northumberland,und Ihr werdet nicht eher fechten, als bis ich komme."Der Marquis, welcher die Gewissensbedenklichkeiten kannte,welche Marwick in seinen trüberen Stunden gehegt, wel-cher nicht berechtigt war, dem Mitprotektor den Gehorsamzu verweigern, der keinen Grund hatte, dem Schwieger-sohn Lord Marwicks zu mißtrauen, und der nberdicß kei-neswegs darnach gelüstete, der Vollstrecker dcS IlrtheilS anEdward zu werden, den er einst so aufrichtig geliebt hattesetzte, obwohl etwas verwundert über Marwicks Weichheit,kein Mißtrauen in den Brief, und schlug den freien Durchzug,den er den zmückgekchrtcn Verbannten gestattete, um sodeS Empfängers deS-Briest sich irrend, angeben: Elarencehabe an Warwick geschrieben, er solle nicht fechten, bis ergekommen. Clarence hätte nicht so an Warwick schreibenkönnen, der, allen Berichten zufolge, seine Truppen in derNähe von London zusammenzog, und nicht auf dem Wegewar, Edward anzugreifen; auch hätte Elarence nicht dieMacht und Befngniß gehabt, solche Befehle seinem College»z» erthcilen, noch würde dieser darauf geachtet haben, da wirdie genügendsten Zeugnisse haben, daß Warwick alle seineHaupileute lebhaft drängte, Edward sofort anzugrcifcn. TeSHerzogs Befehl war somit offenbar an Montagu gerichtet.