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10 (1843)
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rück verzeiht mir, mein Lord, den Ausdruck mitdem Muth nur einer halben Mannes. Er würde Euchbald zu einem Mönch machen!"

Ach!" sagte Warwick nachdenklich,es sind schongrößere Wunder geschehen, als dieß wäre. Unsere kühn-sten Väter starben oft als die sanftmüthigsten Kutten-träger. Wenn ich dieß Königreich so lauge regiert hättewie Heinrich, ja, wenn nur dieß Leben, wie ich es jetztführe, noch zwei Jahre fortdauerte, mit seiner sieberhaftenUnruhe und Aufregung, so könnte ich wohl die Süßigkeitdes Klosters und der zurückgezogenen Ruhe mir mitSehnsucht vorstellen. Wie ist der Wind? Noch immerihnen zuwider noch immer ihnen zuwider! Ich kanndieß unentschiedene Harren nicht ertragen!"

Die Winde waren immer, wie es den Anschein hatte,Margarethen von Anjou feindselig und widerwärtig ge-wesen, aber nie mehr als jetzt. Ein so lange fortdauern-des stürmisches und ungünstiges Wetter hatte man seitMenschengedenken nicht erlebt; und wir glauben, es hatin der Geschichte kaum seines gleichen.

Des Grafen Verheißung, König Heinrich wiedereinzusetzen, war im Oktober erfüllt worben. Vom No-vember bis zum April des nächsten Jahres mußte Mar-garetha, mit dem jungen fürstlichen Paar und der Gräfinvon Warwick. eine« günstigen Windes harrend, im Hafenliegen bleiben. Dreimal stach sie, trotz aller Warnungender Seeleute von Harsteur in die See, und dreimal wurdesie an die Küste der Normandie zurückgeworfen, und ihre