Druckschrift 
10 (1843)
Entstehung
Seite
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Warwick. Unterbrich mich nicht sprich nicht! WieDu Edward, so schwöre ich jetzt Dir die Treue ab, undsage Dir für immer Lebewohl!"

Ich verzeihe Dir," antwortete Warwick;und wennDu je solche Mißhandlung erfährst, wie ich erfahren habe,wird mich Dein Herz rächen. Geh!"

Aber als dieser stolze Besuch weg war, verhüllte sichder Graf das Angesicht mit den Händen und stöhnte laut.Dann folgte ein vielleicht noch schmerzlicher empfundenerAbfall. Katharine de Bonville war des Grafen Lieb-lingsschwester gewesen; er schrieb ihr in das Kloster, inwelches sie sich zurückgezogen hatte, uud bat sie zärtlich,nach London zu kommen,um seinen gequälten Geist auf-zuheitern, und die wahre, keinem Brief anzuvertrauendeUrsache zu erfahren, die ihn zu Schritten getrieben, welcheeinst seinen Gedanken am fernsten gelegen." Der Botekam zurück und brachte den Brief ungeöffnet mit, den»Katharine hatte das Kloster verlassen und war nach Bur-gund geflohen, ihrem eigenen Bruder, so glaubte War-wick, nicht trauend. Die Natur dieses löwenherzigenMannes war, wie wir schon gesehen, ganz besondersfreundlich, offenherzig und liebevoll; und jetzt, im kritisch-ste», im änglichsten, im qualvollsten Zeitpunkt seines Le-bens waren ihm Vertrauen und liebevolle Zärtlichkeitverweigert. Was halte er nicht darum gegeben, nurEine Stunde in der tröstenden Gesellschaft seiner Gattinzubringen zu können , des einzigen Wesens auf der Welt,

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