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10 (1843)
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dem sein Stolz den Kummer seines Herzens, oder dieZweifel seines Gewissen» hätte mittheilen können! Ach!nimmermehr sollte er in dieser Welt Liese sanfte Stimmewieder hören! Auch Anna, die zarte, kindliche Anna,war fern aber sie war glücklich sie erfreute undwärmte fich an dem kurzen Sonnenschein, und war blindgegen die finster drohenden Wolken. Seine ältere Tochter,mit ihren wechselnden Launen, vermehrte nur noch seineUnruhe und sein inneres Unglück. Warwick hatte nächstEdward vom ganzen Hause Vork den Herzog von Clä-ren« am meisten geliebt; obwohl eine nähere, häuslicheBekanntschaft seine Neigung etwas geschwächt, weil seineAchtung vermindert hatte. Aber jetzt weiter in die Zu-kunft hinansschauend, erblickte er in dieser Vermählungden Saamen von vielen tiefwurzelnden und wucherndenBekümmernissen. Je näher Anna und ihr Verlobter derMacht und dem Ruhm standen, um so bitterer ward dieEifersucht Clarence'S und seiner Gattin. So lag in denVerbindungen selbst, welche am meisten sein HauS ver-stärken zu müssen schienen, der Keim zu Allem, waS dieheilige Einigkeit und den Frieden in Familie und Hei-math zerstören mußte.

Der Erzbischof von Kork hatte vorsichtigerweisedurchaus keinen Antheil an den Schritten und Maßregelngenommen, welche die Aenderung der Dynastie bewirkthatten jetzt kam er, um die Früchte zu ernten; er hul-digt« Heinrich dein Sechsten, empfing das KanzlerSfiegel,und spann wieder Jntriken um den Kardinalshut an.