Druckschrift 
10 (1843)
Entstehung
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die Stirne eines Manne« tragen sollte; und wärest Dujetzt zurückgekehrt, wie einst Heinrich von Lancaster zurück-kehrte, um das Scepter des Normannen mit der Hand desSiegers zu ergreifen: ich wäre der Erste gewesen, der ge-rufen hätte: 'Lang lebe König Richard Namensbruderund Nacheiferer von Löwenherz!' Aber auf den Thronjene Mönchspuppe setzen und muthige Herzen auffordernzu huldigen einem Plapperer von Ave'S, und einem Ro-senkranzbeter, die Erbfolge in England dem Sprößlingder ehebrecherischen Margaretha, *) der verbuhlten Schläch-terin, zuwenden die Gewalt im Königreich den Män-nern geben, gegen welche Du selbst mich oft in den Kampfgeführt hast mitLanze undSireitart, das heißt eineBahneröffnen, welche nur zur Entehrung führt, und dahin folgtRaoul de Fülle selbst nicht den Schritten des Lords von

" Einet der größten Hindcrnissc für die -Sache der Rothe»Rose war der allgemeine Glaube, daß der junge Prinz nichtHeinrichs Sohn sch. Wäre nicht diese Annahme weit ver-breitet und fest geglaubt worden, so wären die Lords, welcheim Oktober tllig als Schiedsrichter zwischen Heinrich VI.und Richard von Uodk ihren Spruch fällten, wohl schwer-lich zu dem Beschluß gekommen, den Prinzen von Walesganz bei Seite zu setzen, Heinrich die Krone auf Lebenszeitzu bewilligen und Richard von Vork zu seinem Erben zuerklären. Zehn Jahre früher, ehe der junge Prinz geborenund erwartet war, und wo der Vorschlag wirklich gerechtund vernünftig war, wurde im Hause der Gemeinen beantragt,Richard Herzog von Bork zum nächsten Erben »ach Hein-rich zu erkläre», was er, nach dem Geburtsrecht wenigstens,gewiß war; aber der Antrag fand wenig Gunst. und derAntragsteller wurde in den Tower geschickt.