Aber der Fluch der Stellung de- Grafen war, was er vorseinem Aufbruch von Ainboise vorausgesehen, und was,mehr oder weniger, immer denjenigen bevorsteht, die, auswelchen Gründen immer, plötzlich die Partei verlassen,mit der sie durch alle Erinnerungen des Ruhms oder derFreundschaft verbunden gewesen. Seine Rache gegenEinen hatte in ihren Folgen aus Viele sich erstreckt, dieihm noch lieb und theuer waren. Er war nicht bloS ge-trennt von seinen alten Waffengefährten, sondern auch dieAusgezeichnetsten derselben hatte er in die Verbannunggetrieben. Er stand allein unter Männern, die in seinemGemüthc, im Verlauf eines bewegten, thatenreichen Le-bens, sich unauflöslich mit bitter» Empfindungen und Er-innerungen von Groll und erlittenem Unrecht verbanden.Unter der fürstlichen Umgebung, welche sich um ihn drängte,begrüßte ihn kein vertrautes Antlitz. Selbst Viele vondenjenigen, welche Edward oder vielmehr die WoodvilleS,verabscheuten, traten zurück vor einem so auffallendenUebergang zu dem Lancastrischen Feinde. Es war einschwerer Schlag für ein schon verletztes und wundes Herz,als der feurige Raoul de Fulke, welcher Warwick so sehrvergöttert hatte, daß er, trotz seiner hohen Abstammung,dessen Abzeichen auf der Brust getragen hatte, ihn in derstillen Mitternacht aufsuchte und also sprach:
„Lord von Salisbury und Warwick, ich erbot micheinmal. Dir als Vasall zu dienen, wenn Du mit dem wol-lüstigen Edward kämpfen wolltest um die Krone, die nurBulwer« Romane. vx z