Druckschrift 
10 (1843)
Entstehung
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Sein kriegerischer Geist ließ ihn den am wenigsten krie-gerischen Theil der Bevölkerung verachten. Er wußte,daß die Städte sich nicht gewaffnet erheben würden, solange ihre Freibriefe geachtet würden; und die langsamuntergrabende Feindseligkeit, welche nur in der öffentlichenMeinung sich wirksam zeigt, war sein Verstand, so kräftigin augenfälligen und handgreiflichen Gefahren, nichtscharfblickend genug zu begreifen und zu würdigen. Einenähere Veranlassung zu Besorgnissen würde ein argwöh-nisches Gemüth gefunden haben in dem Benehmen desEollegen des Grafen im Protektorat des Herzogs vonClarence. GS war augenscheinlich WarwickS Politik, die-sen schwachen aber ehrsüchtigen Mann zufrieden zu stellen.Der Herzog ward, wie zuvor verabredet worden, zum Er-ben der ungeheuren Besitzungen des Hauses Jork erklärt.Er ward mit dem Vicckönigthum in Irland bekleidet,verschob aber seine Abreise in seine Statthalterschaft biszur Ankunft des Prinzen von Wales. Die ihm inzwischenbewilligten persönlichen Ehrenbezeugungen waren die ei-nem Monarchen gebührenden; aber immer noch blieb desHerzogs Stirne finster, obgleich er, wenn der Graf e» be-merkte, sich zu anscheinender Heiterkeit aufraffte, und dieVersicherungen seiner Treue und Freundschaft wiederholte.

Isabellen» Betragen gegen ihren Vater war wech-selnd und unsicher; das eine Mal hart und kalt, ein anderMal, wie wenn geheime Reue sie in entgegengesetztemSinn bewegte, warf sie sich ihm in die Arme, und bat ihnmit Thränen, ihr ihre eigensinnigen Launen zu verzeihen.