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10 (1843)
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rich VII. zum Werkzeug benützt wurde, um die Feudal-aristokratie zu vernichten, und in Folge hievon für einelange und traurige Zeit die Willkürherrschast eines einzi-gen Tyrannen zu gründen. WarwickS Widerwille gegendie Handelsneigungen Edwards war in der That nichtblo- ein patrizischeS Vorurtheil. Es erforderte keinengroßen Scharfblick, um einzuschen, daß Edward eineClaffe zu heben beabsichtigte, die, obwohl mächtig, wenngegen die Barone benützt, doch noch lange ohnmächtigbleiben mußte gegen die Anmaßungen der Krone ; undder Graf sah diese Claffe nicht nur als Feinde seine»Standes an, sondern auch als Werkzeuge zur Vernichtungder alten Freiheiten.

Dahingestellt bleibe, welche Politik im Ganzen dieglückbringendere für England gewesen seyn würde die-jenige, welche den Despotismus auf die Mittelklasse grün-dete, oder diejenige, welche eine Aristokratie auf die Nei-gung und Anhänglichkeit des Volkes sich stützen ließaber klar war den aufgeklärteren Bürgern der großenStädte, daß es zwischen Edward von Bork und dem Gra-fen von Warwick um ein umfassendes Prinzip sich han-delte, und der dem Handel günstig gesinnte König schienihnen ein natürlicherer Bundesgenosse als der feudale-Baron; nnd eben so klar ist uns, jetzt, daß der eigentlicheGeist der Zeit für den falschen Edward und gegen den red-lichen Grafen stritt.

Warwick befürchtete jedoch keine ernstlichen Folgenvon der passiven Abneigung der gewerdtrelbenden Städte.