zu ehren : und um Ihrer Hoheit willen, und in ihremNamen maße ich mir das Recht an, mich mit MasterWarner in dieses jungen Fräuleins Vormundschaft undObhut zu theile». Wißt, meine tapfere Herren undstattlichen Squires, daß, Wem es gelingt, durch treuer-gebene Liebe oder durch kühne Thaten, wie einem Werberam besten geziemt, die Huld und Gunst meiner jungenMündel zu gewinnen, aus meinen Händen ein Ritterlehenempfangen soll, mit so viel von meinem besten Land, alseine Stierhaut umspannen kann; und wenn der Himmelungefährdete lieberfahrt der Prinzessin Anna und ihremedeln Verlobten beschert, wollen wir auf Smithficld einTurnier halten. St. George und unfern Damen zu Ehren,wo,Pardie! ich selbst mich arg versucht fühlen könnte,meine eifersüchtige Gräsin zu reizen, indem ich eine Lanzebräche für den Ruf und die Ehre dieses Fräuleins, derenholdes Antlitz gepaart ist mit einem edeln Herzen!"
Diesen Abend, beim Tanze, richtete sich manches be-wundernde Auge auf Sybille, und mancher junge, statt-liche Mann seufzte, der Worte des Grafen eingedenk,ihre Gunst zu gewinnen. Es war eine Zeit, wo solcheEhre und Huldigung wirklich willkommen gewesen seynwürden; aber jetzt — Einer war nicht Zeuge davon,und so verloren fie allen Werth. Alles, wornach Sy-billens Ehrgeiz, während ihrer frühern Mädchenjahre,sich gesehnt hatte, schien jetzt beinahe in Erfüllung ge-gangen — ihr Vater war geschätzt von dem ersten Edel-mann des Landes, — und das nicht in der sich berab-Bulwerd Romane. VX. A