8S
wo die Beamten der Corporation versammelt waren. Msder Erste unter diesen, auffallend durch den festen undverständigen Ausdruck seines Gesichts, und die ernste Fas-sung, womit er die Aelteren anhörte, saß NicholaS Alwy»da, zum Nathe berufen wegen seines großen Einflussesbei den Lehrlingen und den jüngern Bürgern der Haupt-stadt.
Als der letzte Kundschafter seine Nachricht gebrachthatte, und entlassen war, stand der Lord-Mayor auf, undda er ein vielleicht besser als die stolzesten Barone gebil-deter Mann war, und von größerem Vermögen als dieMeisten von ihnen, zeigten sein Benehmen und seineSprache eine Würde und einen Ernst, welche wohl demhöhern Hof des Parlaments zur Ehre gereicht hätten.
„Brüder und Bürger," sagte er, mit der bestimmtenKürze eines Mannes, der fühlte, daß keine Zeit für vieleWorte war, „in zwei Stunden werden wir die HörnerLord Marwicks vor nnsern Thoren Horen; in zwei Stun-den werden wir aufgefordert werden, ein Heer einzulaffen,welches im Namen König Heinrichs anfgeboten wordenist. Ich habe meine Pflicht erfüllt—ich habe die Mauernmit Mannschaft besetzt — ich habe zusammengebracht,was von Soldaten uns zu Gebote steht. Ich habe an denVicegouverneur des Towers geschickt —"
„Und welche Antwort gibt er, mein Lord-Mayor?"unterbrach ihn Humphrey Heyford.
„Keine auf die Etwas zu bauen ist. Er antwortet,Edward der Vierte, als er das Königreich verlassen, habe