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der Graf zu einem ernsten und langen Kriege gerüstet ist,und ich zweifle sehr, ob Edward seiner Macht zu widerste-hen vermag; denn die bis zum Götzendienst gehende Ver-ehrung des ganzen Landes wird die Reihen eines sofurchtbaren Rebellen schwellen machen. Wie, wenn ersiegt? wie, wenn wir in die Verbannung getrieben wer-den, wie vor uns Heinrichs Anhänger? wie, wenn derKönigmacher zum Königentthroner wird? — dann Ka-tharine, dann wirst Du wieder dem Willen Deiner feind-seligen Verwandten unterworfen, und wieder wird DeineHand — reich begütert wie Du bist, und in der herrlich-sten Blüthe der Frauenschönheit stehend — für Hastingsverloren sehn,"
„Nein, wenn dieß Deine ganze Furcht ist, so nimmdiese Versicherung und Zusage mit Dir l daß WarwickSVerrath an dem Hause, für welches mein Vater fiel, seineMacht auflöst über eine Frau, die sich genöthigt fieht,ihn als Bruder zu verläugnen — die da weiß, daß GrafSalisbury, hätte er solche Schmach vorausgesehen, ihnverläugnet und verstoßen hätte als Sohn, Und wenn eszur Niederlage, zur Flucht, zur Verbannung kommt —wohin Du auch wanderst, Hastings, soll man Katharinean Deiner Seite finden — Lebe Du wohl und unsre liebeFrau schütze Dich! Möge Deine Lanze siegreich sehn gegenalle Feinde — außer Einem, Du wirst meiden und scho-nen meinen — das ist, den Grafen!" Und Katharine,bei diesem Gedanken weich werdend, schluchzte laut.