>4
rettet, hatte ihn seine Ehre und sein ritterlicher Sinn zuihrem Beschützer gemacht. Die Leute des PächtcrhauseS,(eine Wtttwe und ihre Kinder, mit den Bauern in ihr'einDienste,) waren gutmüthige und einfache Leute. Welchensicherem Aufenthaltsort gab es für die Verfolgten, als den,wohin Hastings sie gebracht hatte? Der Einfluß Sybillensauf sein unbeständiges Herz oder seine Phantasie gewannneue Stärke. Wieder wurden Gelübde getauscht und dieTreue verpfändet. Anthony Woodville, Lord RiverS,der, ein wie tapferer und ehrenhafter Feind auch, dochnoch mehr als je, seit Marwicks Verbannung, ein furcht-barer war, und seiner Schwester Abneigung gegen Ha-stings thcilte, stand natürlich damals in der höchsten Gunstbei König Edward, welcher eifrig beflissen war, die kurzeUngnade gut zu machen, welche sein Schwager währendder späteren Zeiten von WarwickS Verwaltung hatte er-dulden müssen. Und Hastings, beleidigt durch das Be-nehmen des Nebenbuhlers in der königlichen Gunst, em-pfand eine Anwandlung von Verdruß und Mißmuth, wiesie nicht selten im Leben eines Hofmannes vorkommt,und hielt sich, trotz seines Amtes als Kämmerer, möglichstviel entfernt von der Gesellschaft seines Monarchen. Sowar bei diesem Umschwung seiner Stimmung der EinflußSybillens größer, als er sonst wohl gewesen wäre. SeineBesuche in dem PLchterhause waren häufig und regel-mäßig. Die Wittwe hielt ihn für einen nahen Ver-wandten Sybillens, und argwohnte, Warner sey ein ver-schmier Laneastrier, gcnüthigt sich versteckt zu halten,