Druckschrift 
8 (1843)
Entstehung
Seite
87
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Fluch der Verhältnisse, die ihn zu seinen Erbfeinden hin-über trieben, verschwunden. Obgleich Montagu von Ox-ford einen Wink von dem Wunsche erhalten hatte, welchendie scharfsichtigeren und gemäßigteren Lancastrier in Be-zug auf eben diese Vermählung hegten» und obgleich Lud-wig selbst gegen den Grafen schon das Vvrtheilhafte der-selben angedeutet, hatte doch Warwick selbst bis jetztnatürlicherweise sich eingebildet, der Prinz theile die feind-seligen Gesinnungen seiner Mutter, und eine solche Ver-bindung wenn auch für politisch, doch für unmöglich ge-halten: aber jetzt strahlte ihm in der That der volleTriumph der Rache und des Stolzes entgegen. Edwardvon Kork erfrechte sich, Anna in Unehren zu begehrenEdward von Lancaster wagte nicht einmal, sie zur Gattinzu begehren, ehe er die Krone gewonnen! Auf den Throneben die Tochter zu setzen, welche der undanlbare Monarchbeschimpft hatte, sie die ec hatte erniedrigen wollen, nichtnur zum Werkzeug seines Falles, sondern auch zur Erbinseines Purpurs zu machenin Einem glorreichen Kampfdie Unbilden des Mannes und den Stolz des Vaters zuvermählen, das waren die Gedanken, die in seinemAuge funkelten, und mit wilder Freude die dunkle, schonvon Leidenschaft und Sorge gehöhlte Mange übergoßen.Er hob seine Tochter vom Boden auf und legte sie in ihrerMutter Arme, sprach aber noch immer nicht.

Also bieß war Dein Geheimniß, Anna;" stüstertedie Gräfin;und ich errieth es halb als ich gestern Nacht