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denn, glaube nicht, Jsabella, daß ich ohne großen Kampfund heftige innere Qual den Gedanken an Friede undBündniß mit meinen alten Feinden fassen kann : aber hiersprechen zwei Pflichten mit nicht abzuweisenden Stimmenzu mir: meine Ehre und mein Hausrecht mahnen mich, alsMann und als Edelmann, gebieterisch, Genugthuungund Rache zu fordern — und das Heil und der Ruhmmeines Vaterlandes erheischen einen Herrscher, der nichteinen Krieger beschimpft, nicht eine Jungfrau überfälltund angreift, nicht ein Volk mit schändlicher Wollust ver-giftet, nicht ein Land durch erdrückende Auflagen erschöpft:und diese Ehre soll gewahrt und dieß Land soll befriedigtwerden, einerlei welche Opfer an Kummer und Stolz esden Einzelnen koste."
Die Worte und der Ton des Grafen schüchterten ei-nen Augenblicksselbst Isabellen ein; aber nach einer Pansesagte fie trotzige „Und darum also hat nun Clarence Eu-rer Sache sich angeschloffen und Eure Verbannung ge-theilt! — Dafür, daß er die ewige Scheidewand derLan-castrischen Linie zwischen sich und den, englischen Thronaufsühren helfe!"
„Ich möchte gern hoffen," versetzte der Graf ruhig,„daß Clarence unsre schwierige Stellung billiger undmilder ansehe und beurtheile. Gewinnt er nicht Alles,was ich wünschen möchte, falls das Glück unsre Waffenkrönt, so wird er doch wenigstens Viel gewinnen; denn oftund immer, Isabel, hat Dein Gatte mich zu herben Maß-regeln gegen Edward gedrängt, wo ich ihn begütigte undBuIwer'S Romane. V Vlll. g