Druckschrift 
8 (1843)
Entstehung
Seite
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Richard verbeugte sich tief um den Ausdruck seinesGesichts zu verbergen, und fuhr fort, ohne die Erklärungweiter zu beachten:

Und alles dteß erwogen, Edward, schwöre ich beiSb Paul, dem heiligsten Heiligsten für ernste Männer,und bei Sb George, dem edelsten Schutzpatron hochge-borner Krieger, daß Deine Krone und Deine Ehre mirtheuer stnd, als wären sie mein eigen. Welche Sündenauch Richard von Glouccster in seinem Leben denken, be-gehen und zu bereue» haben mag, kein Mensch soll ihmje nachsagen, daß er ein Verräther gewesen an der Ehreseines Landes, oder saumselig die Rechte seiner Vor-fahren zu vertheidigen gegen den Verrath eines Vasallenoder das Schwert eines ausländischen Feindes. Dahersage ich noch einmal: wenn Du meine redlichen Rath-schläge verschmähst, wenn Du Warwick sich mit Lan-caster und Frankreich verbünden läßst wenn die SchiffeLudwigs an Deine Küsten einen Feind tragen, dessenMacht Dein rücksichtsloser Muth zu gering anschlägt, sosoll man Richard Plantageuet als den Ersten und Vor-dersten auf dem Schlachtfeld, im Kampf, als den Näch-sten an Deiner Seite in der Verbannung sehen!"

Diese Worte, aufrichtig gesprochen, und eine nie ge-

* So bemerkt Lord Bacon mit jener Schärfe des Urtheilsselbst beim strengsten Tadel, deren allein tiefe Menschen-kenner fähig sind, von Richard, daß erein König gewe-sen sey, eifersüchtig haltend auf die Ehre der englischenNation."