Druckschrift 
8 (1843)
Entstehung
Seite
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daS bloße Messer in ihrer blutigen Hand. Die rothe Gri-sell, welche eben den Leichnam eines Soldaten (mit einemzornigen Fußtritt, denn die Tasche war leer) verlassenhatte, dessen Hals sie noch den Tag zuvor mit ihren Ar-men heiß umklammert hatte, sprang auf Sybille zu; dieklebrigen von der Bande rotteten sich zusammen, und lach-ten in wilder Freude beim Anblick ihrer unerwartetenBeute. Die Gefahr war entsetzlich und drohend; keineSpur von Mitleid war in diesen rohen Augen zu sehen.Die beiden Unglücklichen bereiteten sich zum Tod alsplötzlich Fackeln über das Feld leuchteten. Ein Schreiward gehört:Seht sie, die die Tobten plündern!" Be-waffnete Männer eilten herbei, und die erschreckten Scheu-sale stießen ein gellendes, unheimliches Gekreisch aus, undflohen vom Platz, über Leichname hüpfend, und hin undher ausbiegend, bis sie im Dunkel des Waldes verschwun-den waren.

Profoß!" sagte eine gebietende Stimme,hängtmir diese Schildwachcn auf mit Tagesanbruch!"

Mein Sohn, mein Knabe! sprich, Hal sprich zumir! da ist er er ist gefunden!" rief der alte Soldat,neben dem Leichnam zu Sybillens Füßen knieend.

Mein Lord! mein Geliebter! mein Hastings!" Und^ Sybille fiel bewußtlos vor dem Feldherrn nieder.