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durchsuchen, aber artig und mit ordentlichen Entschuldi-gungen."
„Und das Jüngferchen?"
„Nein, das wäre unmanierlich, und je milder unserBenehmen, desto größer das Lösegeld, — wenn wir «Smit vornehmen Leuten zu thun haben."
Demzufolge blieb der Lieutenant zurück, um AdamsTasche zu durchsuchen, welche nur ein Buch und eine Feileenthielt, und begab sich dann wieder zn seinem Kapitän,ohne Sybillen zu belästigen.
Der Zrrthum, in welchen der Bravo verfiel, war in-sofern wenigstens nicht ganz ohne Bortheil, als der Wahnvon der Vornehmheit der Gefangenen — denn Sir JohnBourchier war wirklich ein Mann von ansehnlicher Be-deutung und Würde, — ein Wahn, der wohl genährtwerden konnte durch die edle Erscheinung des Gelehrten,,und das zarte und vornehme Wesen Sybillens, ihnen eineBehandlung zuwege brachte, so achtungsvoll als nur im-mer mit den Umständen vereinbar war. Sie waren nichtweit gezogen, als fie in ein Dorf kamen, durch welches dieSpitzbuben mit der vollkommensten Straflosigkeit mar-schirten; denn es war eine charakteristische Eigenthümlich-keit jener Bürgerkriege, daß die Masse der Bevölkerung,ausgenommen die nördlichen Bezirke, ganz passt« undneutral blieb; und als die Bande in einer kleinen HerbergeHalt machte, um zu trinken, versammelten sich die müssi-gen Leute des Ortes um sie mit derselben indolenten, sorg-losen Neugier, die sich heutzutage in manchem Flecken