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Raubes, als sie des alten Mannes und des schönen Mäd-chens ansichtig wurden.
Adam und seine Tochter trugen unglücklicherweiseBeide die Kleider, in welchen sie den Hof verlassen hatten,und zumal Sybillens Tracht war von der Art, daß siceinen gewissen Rang und Stand zu verrathen schien.
„Wacht auf — ermuntert Euch!" schrie der Haupt-mann der Bande, derb den Arm schüttelnd, welcherSybillens schlanken Leib umschlungen hielt. Adam fuhrauf, öffnete die Augen, und sah sich von Gestalten inrostigen Rüstungen umgeben, deren wilde Gesichter nnterihren Stahlhauben hcrvorlugten.
„Wie kamt Ihr hiehcr? Diese Eiche läßt seltsameEicheln fallen!" sagte der Anführer.
„Tapfrer Sir!" antwortete Adam noch sitzend, undinstinktmäßig seinen Rock über Sybillens Antlitz ziehend,welche sich in einem so tiefen und schweren Schlaf, daßdie grobe, laute Stimme sie nicht geweckt hatte, an seineBrust schmiegte; — „Tapferer Sir! wir sind verlassene,heimathlose Leute — ein alter Mann und ein uner-fahrenes Mädchen. Bösgeflnnte Menschen sind in unserHaus eiugebrochcn — wir stohen in der Nacht — und —"
„In Euer Haus eingebrochen! ha, cs ist klar,"sagte der Anführer. „Wir wissen das klebrige."
In diesem Augenblick erwachte Sybille; sie sprangin der Bestürzung und im Staunen bei dem Schauspiel,auf da- ihr Blick beim Erwachen fiel, auf, und ihre außer-