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ncn sowohl als der Teufelsbanner trieben gewerbsmäßigdas Wahrsagen. Sie konnten die Anekdoten auStauschen,welche sie in verschiedenen Gebieten und Richtungen auf-gabelten. Die Tamburinschlägerin erfuhr so die Ge-heimnisse der Adeligen und der Hoflente, — der Beschwö-rer die des Handwerkers und Arbeiters.
Nichts ahnend von den drohenden Gesinnnngen ihrerNachbarn, athmcten Sybille und Warner in ihrem klei-nen Garten die süße Luft des ersten Frühlings ein. DenPhilosophen hatte seine Ungnade weniger ergriffen, alsman vielleicht glauben möchte. Zwar der Verlust der Gunstdes Königs schob ins Unbestimmbare, vielleicht auf Le-benszeit, jede praktische Anwendung seiner angebetetenTheorie hinaus, aber doch, wie dem seyn mochte, seineTheorie selbst tröstete ihn. Im schlimmsten Fall hoffteer einen Schüler, einen sinnreichen Gelehrten zn finden,glücklicher als er, welchem er das Geheimniß vermachenkonnte, und der, wenn Adam im Grabe läge, die Weltlehren würde, seinen Namen dankbar zu ehren. Inzwischenwar er doch Herr seiner Zeit, Herr eines Hauses, obwohlin Zerfall und Trümmern; er war frei mit seinen freienGedanken: und daher war, wie er in dem engen Gartenauf und ab ging, sein Schritt leichter, sein Geist wenigerabwesend, als wenn ihn fieberische Furcht und Hoffnungwegen des unmittelbaren, praktischen Erfolges einesPrinzips verzehrten, welches die Prüfung bestehen solltevor dem gefährlichen Richterstuhl der Unwissenheit unddes Vorurtheils.