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„Morgen!" sagte der tienstthuend« Gentleman.„Sir Marmadukc trägt mir auf, da er fürchtet, die späteStunde möchte ein Hinderniß seyn, daß er noch Audienzerhalte, zu sagen, daß Graf Warwick selbst Euer Gnadenbesuchen wolle. Ich fürchte, Sire, die Störungen müssenwirklich groß sehn, denn dis Knappen und Gentlemen inder Lady Anna Gefolge haben Befehl erhalten, sie morgennach Calais zu begleiten."
„Morgen! morgen!" wiederholte der König — „gut,Sir, Ihr sehd entlassen."
Die Lady Anna, (welcher Sybille zuvor schon mit-getheilt, welche besorgte Rücksichtnahme der König fürMaster Warner gehabt hatte,) hatte so eben Marmadukegesehen, und erfahren, welche neue Gefahren Thron undKönigreich bedrohten. Also die Lancastrier standen offenunter den Waffen für den Prinzen ihrer Liebe und gegenihren mächtigen Nater!
Die Lady Anna saß eine Weile bekümmert und nach-sinnend da, und dann kniete Lady Anna vor dem frühererwähnten Crucifi.r betend nieder.
Sir Marmaduke Nevile steigt in den Hof unten hin-ab, und drei oder vier geschäftige, neugierige Gcnilemen,noch nicht zu Bette, ergreifen ihn beim Arm und bittenihn, ihnen zu sagen, woher der Wind blase, welches Ge-witter im Anzug sey?
Die Nacht ist ganz dunkel — der Wein in KönigEdwards Becher ist geleert, König Edward hat sein Zim-mer verlassen — und Sybille, nachdem sie ihren Vater,