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ebenbürtig Derjenigen gehalten hatte, die er, obwohlnur in einer Aufwallung der Leidenschaft, zu seinem Rangzu erheben gedacht hatte. Und doch, wie er sich Sybillennäherte, und sie mit leichten Schritten ihm entgegensprang, ihre Augen voll holder Freude und Vertrauens,da bebte er zurück vor einem Geständniß, welches einHerz zerstören und knicken mußte, das so all seine Jugend-und Liebes-Blüthe erschloß, um ihn zu begrüßen.
„Ach, edler Lord," sagte das Mädchen, „war esfreundlich von Dir, dem armen Alwyn zu gestatten, mei-nem Herzen so weh und bange zu machen, während Duselbst rnhig in der Ferne stehen bliebst? Oh, gewiß, daß,wenn Dein dcmüthiger Rival eine Krone anzubieten ge-habt hätte, es für Sybille dasselbe gewesen wäre! Oh,wie leid mir der Schmerz that, den ich zufügen mußte;und doch, bei dem Allem, hatte ich Einen selbstischen,schuldigen Strahl von Freude im Herzen, bei dem Ge-danken, daß ich nicht so warm geliebt worden wäre, wennich ganz unwürdig wäre der einzigen Liebe, nach der ichmich sehne und die ich wünsche!"
„Und doch, Sybille, kann dieser junge Mann'inAllem, außer Reichthum und einem tönenden Namen,Dir Mehr bieten als ich — ein Herz, unverfinstert vontrüben Erinnerungen — ein Gemüth, nicht versauertdurch des Weltlebens furchtbare und bittere Weisheit undKunde von der menschlichen Schwachheit und dem irdi-schen Kummer. Ihr seyd nicht weit geschieden durch denAbstand übel zusammenstimmender Jahre und könnt leicht