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7 (1843)
Entstehung
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I"

den Vater wende, bitte er mich, mit Euer Gnaden michzu besprechen, da Euer Wohlgefallen und Belieben indieser Sache wie in Allem sein unbedingtes Gesetzseyn solle."

,,Ha, Richard liebt mich mit treuerer Liebe als Georgevon Clarence! Aber Wen mag er an der Grenze gesehenhaben, würdig eines Prinzen Gattin zu werden?"

„ES ist keine plötzliche Leidenschaft, Sire , wie ichzuvor schon andeutete: nein, sie ist schon einige Zeit seinenFreunden und Bielen vom Hofe zur Genüge bekannt ge-wesen — sie gilt einem Fräulein, ihm seit der Kindheitbekannt, ihm durchs Blut verwandt, mit Einem Wort,meiner Nichte, Anna Nevile!"

Wie von einem Skorpion gestochen stieß Edward denArm des Prälaten von sich, auf den er sich mit seiner ge-wohnten liebkosenden Höflichkeit gelehnt hatte.

„Das ist zu Viel!" sagte er rasch, und sein Gesicht,zuvor etwas blaß, wurde hochroth, — „soll das ganzeKönigsgeschlecht Englands Ein Nevile werden? Habe ichnicht die Basis meines Thrones schon eng und schmal ge-nug gemacht? Statt daß ich meine Tochter mit einerfremden Macht — Spanien oder Bretagne — vermählthätte, ist sie dem jungen Montagu rerl-bt! Clarence hei-rathet Jsabella, und jetzt Gloucester — nein, Prälat, ichwerde nicht einwilligen!"

Der Erzbischof war so wenig gefaßt auf einen solchenAusbruch, daß er sprachlos dastand, Hastings drückte desKönigs Arm, wie um ihn zu warnen, seine Erbitterung