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niß, das sich seinen Gelüsten entgegenstellte, geringschähen.Edward konnte zwar, wie wir gesehen haben, falsch undlistig sppn — konnte Hinhalten und sich «erstellen — aberes war dieß nur wie das Schleichen des Tigers, um un-entdeckt desto besser auf seine Beute losspringen zu können.Wurde er entdeckt, so hörte die List auf, die Kühnheit er-hob sich, und der gewaltige Wille hätte zehntausend Fein-den die Stirne geboten, voll Zuverstcht auf seine Zähneund Tatzen, sein uuerschrockneS Herz, seinen tüdllichcnSprung. Daher bei allen Talenten Eowards die er-staunlichen Unklugheitcn und leichtfinnigen Streiche seinerjünger» Jahre. Es schien beinahe wenn er so, wie wirihn gesehen haben, betrüglich und leichtsinnig spielte mitder Macht Marwicks, und mit der Macht der Barone oder'des Volkes, weiche gegen einen noch wicht sehr befestigtenThron zu reizen und zu empören» jeder andre Fürst «onhalb so viel Talenten gezittert haben würde : — es schienbeinahe, als ob er eine Freude daran hätte, die Gefahrherauszufordern, um des Vergnügens willen, die es sei-nem Kopf machte, sie zu nichte zu machen, seinem Arm,sie zu zermalmen. Da sein ganzes Wesen nach Aufregunggelüstete, blieb dem schönen, dem üppigen Edward, schonübersättigt von Pracht und Genuß, nur die unheilige undverbotene Last übrig. An seinem Hofe waren hundertFrauen, vielleicht nicht minder schön als Anna, wenigstensvon einer Schönheit, welche die gewöhnliche Huldigungmehr heraus forderten, aber dieie durfte er nur aulächeln,um sie mit Leichtigkeit zu gewinnen. Keine unheimliche