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flohen. in die erkältende Einsamkeit des Klosters —nicht ahnend, die Größe dieses Wechsels. Mit einemHerzen, das von den warmen Empfindungen der Liebe' und der Jugend übcrströmte, crschrack und entsetzte sic
« sich über die geisterhaften Gestalten, welche sic um-
schwebten; über die eisigen Formen, das starre Ccrc-z moniell dieses Lebens, das nur eine Nachahmung desTodes ist. Daß sic gegen einen königlichen und höchst> gefährlichen, weil rücksichtslosen, Anbeter ihre TreueH gegen den abwesenden Fonscca behauptet hatte, warihr einziger Trost.
^ Noch ein weiterer Umstand außer dem Verlust ihrerW Beschützerin und der Trennung von Don Martin hattedazu bcigctragcn, sic trübe zu stimmen und sic i-nSKloster zu führen. An dem Sterbebette der alten Fra»,die an ihr Mutterstelle vertreten, hatte sic ei» Gc-^ hcimniß erfahren, das man ihrer zarten Jugend bis-^ her verhehlt hatte. Dunkel und unheilvoll waren dieEinflüsse des Sterns, der über ihrer Geburt gewaltet;M düster das Erbe der Erinnerungen, welche an ihrerAbstammung hafteten. Ein Brief, der jetzt ihr Gc-. «l hcimniß und ihr Schatz wurde — ein Brief von derHand ihrer Mutter — entlockte ihr bittrere und tiefereThräncn, als sie je um ihrer selbst willen geweint'' hatte. In diesem Brief las sic die Stärke und dieTreue, den Kummer und das schmerzliche Schicksall weiblicher Liebe; und eine düstere Ahnung sagte ihr,
-s daß der Schatten des Geschicks ihrer Mutter auch auf
das ihres Kinds gefallen sey. Diese Gefühle hatten