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Calderon, der Höfling
Entstehung
Seite
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Viertes Kapitel.

Bürgerlicher und kirchlicher Ehrgeiz.

Kaum hatte sich der Prinz entfernt, als die Thürevom Vorzimmer her sich öffnete und ein alter Mann,in geistlicher Tracht, in des Secrctärs Gemach trat.

„Store ich nicht, mein Sohn?" fragte dcrKirchcn-mann.

„Nein, Vater, nein; ich sehnte mich nie so sehrnach Eurer Anwesenheit, Eurem Rath. ES geschiehtnicht oft, daß ich unentschlossen schwanke und schwebezwischen den zwei Magneten des Jntcresse's und Ge-wissens; jetzt befinde ich mich in einem solchen seltenenDilemma."

Hier erzählte Caldcron in der Kürze das Wesent-liche seines Gesprächs mit Fonseca und von seinerdaraus folgenden Verhandlung mit dem Prinzen.

„Ihr seht," sagte er beim Schluß, „wie kritischmeine Lage ist. Auf der einen Seite meine Verpflich-tungen gegen Fonseca, mein Versprechen gegen einenWohlthätcr, einen Freund, einen Knaben den ich auf-