großen Welt zu; Jederman hatte Mitleid mit ihm.— Eswar seine glücklichste Zeit!"
„Grete Dunkelmann?"
„Ward todt im Bett gefunden, in Folge übergroßerAnstrengung, wie man glaubte, als sie sich Tags zuvorbeim Leichenbegängniß eines jungen Mädchens lustig ge-macht hatte."
„Gut! — Hm — und Walter und sein Väschen hei-ratheten einander also wirklich; und kehrten sie nie insalte Herrenhaus zurück?"
„Nein; eine Erinnerung, an welche sich blvs dasGefühl der Trauer knüpft, wird mit den Jahren süß, undheilig die Stätte, um die sie schwebt; nicht so ein Anden-ken, woran sich etwas Furchtbares, Grauenhaftes, jagewissermaßen Schimpfliches reiht. Walter verkaufte dieBesitzung, wenn auch allerdings nicht ohne Schmerz. Nachseiner Verheirathung mit Minoren kehrte er einige Zeitauf den Kontinent zurück, setzte sich aber endlich in Eng-land fest, führte ein thätigeS Lebe» »nd hinterließ seinenNachkommen einen Namen, den sie noch jetzt ehren, sei-nem Vaterland das Gedächtniß mehrfacher Dienste, dasnicht leicht uutergehen wird."
„Aber eine furchtbare, düstre Erinnerung wich nichtaus seinem Gemüth »nd übte den stärksten Einfluß aus dieHandlungen und Entschlüsse seines Lebens. In jedem uner-warteten Verhältniß, bei jeder Versuchung stieg vor seinenAugen das Geschick Dessen auf, der so hoch begabt, so edelin vielen, so auf Größe angelegt in allen Beziehungen,VnIwer'S Romane. Vl. 10