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kam, fand man ihn auf seinem Bett liegen. Man trathinzu, ihm die Ketten abzunehmen, er aber rührte sichnicht, und antwortete ebenso wenig dem an ihn ergangenenRuf. Auf den Versuch ihn empor zn richten, stammelteer endlich ein paar Worte mit schwacher Stimme. Manbemerkte, daß er mit Blut bedeckt war. Er hatte sich dieAdern an zwei Stellen des Arms mit einem scharfen, schonseit einiger Zeit von ihm hiezu versteckt gehaltenen Werk-zeug geöffnet. Ein Wundarzt wurde sogleich herbeigerufenund der " efangene durch die gewöhnlichen Mittel wiedereinigermaßen zu sich selbst gebracht. Entschlossen dem Ge-setz sein Opfer nicht zu entziehen, trug man ihn, obwohler gegen Alles um ihn her bewußtlos schien, nach der ver-hängnisvollen Stätte. Als er an diesem furchtbaren Ortankam, schien ihm die Besinnung plötzlich znrückzukehren.Hastig schaute er in der Menge umher, die murmelndunten durcheinander wogte, und ein schwaches Roth über-flog"se!ne Wange. Er sah ungeduldig nach Oben undathmete schwer und krampfhaft. Jetzt waren die grauen-haften Vorbereitungen getroffen, aber der Gefangene wicheinen Augenblick zurück — war es aus menschlicher Angst?.Er winkte dem Geistlichen, als wollt er ihm eine letzteBitte ins Ohr flüstern. Der Geistliche neigte sein Hauptzu ihm; — eine schauderhafte Pause von einer Minute.—Aram schien nach Worten zu ringen; auf Einmal zog erden Kopf weg und ein strahlendes Lächeln des Triumphszuckte über sein ganzes Gesicht. Mit diesem Lächeln ent-